9. Oktober - Menschenkette in München

Angst vor Laufzeitverlängerung: 50.000 Menschen protestieren in München

Nach Angaben der Organisatoren sei die Veranstaltung ein voller Erfolg gewesen.
Nach Angaben der Organisatoren sei die Veranstaltung ein voller Erfolg gewesen.

Buch. Die Neue Liste Buch beteiligte sich an der Menschenkette gegen die Laufzeitverlängerung der Deutschen Atomkraftwerke am Samstag, 9. Oktober 2010. Rund 50.000 Menschen beteiligten sich an der "größten bayerischen Aktion gegen gegen Atomkraftwerke seit den 80ern".

Mit einer rund zehn Kilometer langen Menschenkette sollte ein symbolisches "Band für erneuerbare Energien" gebildet werden. Die Redner der Veranstaltung unterstrichen die Absicht, den Atomdeal der großen Stromanbieter mit der Bundesregierung nicht hinnehmen zu wollen. Die Laufzeitverlängerung behindere den Ausbau erneuerbarer Energien, weswegen die "solare Zukunft in weite Ferne" rückt. Vor allem die Einhaltung der bisherigen Verträge mit dem die Atomkraftwerke schrittweise abgeschalten werden, war die Forderung der demonstrierenden Menschen. Insbesondere das als unsicher betrachtete Atomkraftwerk Isar 1 soll 2011 vom Netz genommen werden und nicht noch weitere 8 Jahre betrieben werden.

Verf.: G. Raschel

Einige Eindrücke von der 10 Kilometer langen Menschenkette in München, mit der die Zentralen der EON, der CSU und des Bayerischen Umweltministeriums miteinander verbunden wurden.

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