Wohin entwickelt sich der Einzelhandel?

 

Beim Bürgerstammtisch der Neuen Liste

über EDEKA-Projekt diskutiert

 

Buch. Eigentlich wären bei dem gutbesuchten Bürgerstammtisch der Neuen Liste Buch am vergangenen Donnerstag im Gasthaus Kuttenlochner auch noch andere Punkte auf der Tagesordnung gestanden. Aber der Schwerpunkt EDEKA-Erweiterung erwies sich als Thema, das für die Teilnehmer mit sehr vielen Fragezeichen behaftet ist.

 

Einen kurzen Rückblick gab Günther Raschel auf die vergangenen zwei Jahre zu diesem Projekt. Er ergänzte einige Hinweise zum Genehmigungsverfahren. Mit rund 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche wird das Projekt nahezu dreimal so groß wie der derzeitige Supermarkt an der Vilsheimer Straße. Deshalb wird voraussichtlich auch eine landesplanerische Überprüfung durch die Regierung von Niederbayern durchgeführt. In der anschließenden Diskussion ergaben sich viele Fragen, woher beispielsweise die zusätzlich notwendigen Kunden herkommen? Wie viele zusätzliche Marktbesucher der Durchgangsverkehr bringen wird? Ob der Markt zusätzlichen Verkehr in den Ort ziehen wird? Und ob tatsächlich ausreichend Kunden zurückkommen, die derzeit lieber in den Märkten der umliegenden Gewerbegebiete einkaufen? Es wurde gefragt, ob das EDEKA-Projekt aufgrund seiner Größe selber Probleme bekommen kann, wenn sich die Annahmen nicht bestätigen sollten? Eine wichtige Frage war auch, wie sich das neue EDEKA-Projekt auf den übrigen Einzelhandel auswirken wird? Insbesondere bewegten die Teilnehmer die Unwägbarkeiten des großen Einzugsgebietes. Für den wirtschaftlichen Betrieb eines neuen Einzelhandelsprojekts mit Verkaufsflächen um 1.200 Quadratmetern fordern die großen Einzelhandelsketten zwischen 6.500 und 10.000 Einwohner, die um den Standort angesiedelt sind. Günther Raschel wies darauf hin, dass erst mit dem 2013 in Kraft getretenen neuen Bayerischen Landesentwicklungsprogramm auch in kleinen Gemeinden so große Nahversorger ohne weiteres genehmigungsfähig wurden. Dass man bei dem Projekt genauer hinsehen müsse, sei auch aus der achgutachterlichen Stellungnahme von Dr. Ralf Popien hervorgegangen, der im März 2013 darauf hinwies, dass mit dem Projekt auch die Gefahr der Schließungen von Mitbewerbern verbunden seien.

 

Für Martin Schachtl sei der Ausbau an dem gewählten Standort durchaus vertretbar, aber es sollte eine Marktgröße gewählt werden, die sich am örtlichen Bedarf orientiert und die Vielfalt des Einzelhandels in Buch weiterhin ermöglicht. Dahingehend sei auch der Antrag im Gemeinderat vor zwei Monaten zu verstehen, der ein Einzelhandelskonzept oder wenigstens eine Verträglichkeitsanalyse für das neue Projekt zum Inhalt hatte. Mit dieser Analyse hätten schon viele Punkte beantwortet werden können. In der Diskussion wurde aber auch angesprochen, dass es durchaus Verbesserungsbedarf am bisherigen Einzelhandel gebe. Einige Teilnehmer bedauerten, dass die ganzen Argumente bisher zu keinem Dialog geführt hätten, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die auch den Zielen aus der Zukunftswerkstatt entsprechen. Man könne nachvollziehen, dass oft nur noch ein Bürgerbegehren als Weg gesehen wird, das rechte Maß zu finden, wie zahlreiche Beispiele aus anderen Gemeinden belegen würden.

 

(Verf. G. Raschel)

 

Mo. 27.10.2014

Die Hochwasserproblematik am Erlbach

Neue Liste ließ sich Lösungsmöglichkeiten aufzeigen - Nächstes Jahr Jubiläum

Landshuter Zeitung, Mo. 27.10.2014
Landshuter Zeitung, Mo. 27.10.2014

Einen kurzen Rückblick auf die Gemeindepolitik im zurückliegenden Jahr gab Gemeinderat Andreas Ostermaier.

Der Klimawandel einerseits,  aber auch nicht hochwassergerechte Planungen in den Kommunen, landwirtschaftliche Nutzung und die Einengung der Retentionsräume entlang der Fließgewässer sind die Ursachen, dass Hochwasser immer mehr zum Problem wird.  intelligente Lösungen zur Versickerung und Rückhaltung von Regenwasser in Baugebieten und Gebäuden umsetzen, aber auch wieder mehr landschaftliche Freiräume für die Gewässer schaffen, waren die wichtigsten Lösungsansätze des Landschaftsarchitekten Helmut Wartner.

Links zum Hochwasserschutz

Benediktbeurer Gespräche 2014

Vor uns die Sintflut - wie gehen wir mit den immer häufiger auftretenden Hochwasserereignissen um?

 

Die 18. Benediktbeurer Gespräche der Allianz Umweltstiftung fanden am 8. und 9. Mai 2014 statt. Zum Thema "Vor uns die Sintflut - wie gehen wir mit den immer häufiger auftretenden Hochwasserereignissen um?"

 

Es referierten und diskutierten:

-         Gerd Sonnleitner, Ehrenpräsident des Deutschen Bauernverbandes

-         Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU)

-         Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg

-         Reinhard Vogt, Leiter der Hochwasserschutzzentrale Köln

-         Moderation: Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung

 

Broschüre

https://umweltstiftung.allianz.de/externe_links/download/veranstaltungen/bb14/index1.html

https://umweltstiftung.allianz.de/veranstaltungen/benediktbeurer/2014/index.html

 

 

 

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete (IÜG)

 

Der "Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete" (IÜG) ist eine Plattform zur Information über Hochwassergefahren und Hochwasserrisiken sowie zur Veröffentlichung von amtlich festgesetzten Überschwemmungsgebieten. Dieser Internet-Kartendienst ermöglicht es Ihnen, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Gebiete in Bayern von Hochwasser betroffen sein können. Die Informationen stehen in einem interaktiven Internet-Kartendienst sowie als druckfähige Karten zum Herunterladen zur Verfügung.

http://www.lfu.bayern.de/wasser/hw_ue_gebiete/informationsdienst/index.htm

 

 

 

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Kartendienst Gewässerbewirtschaftung

 

Der Kartendienst Gewässerbewirtschaftung enthält umfangreiches Kartenmaterial und zugehörige Sachinformationen zu den wesentlichen Fachthemen, die bei der Bewirtschaftungsplanung bzw. bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Bayern von Bedeutung sind. Die Karten- und Sachinformationen zu den einzelnen Wasserkörpern in den bayerischen Anteilen der Flussgebiete von Donau, Elbe, Rhein und Weser entsprechen dem Stand der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme vom 22.12.2009. Zu anderen Themen, wie z. B. Wasserschutzgebiete, Naturschutzgebiete etc., werden auch die in Zyklen aktualisierten Informationen angeboten.

http://www.lfu.bayern.de/wasser/wrrl/kartendienst/index.htm

 

 

 

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten

 

An allen Risikogewässern werden bis 22.12.2013 Gefahren- und Risikokarten erstellt. Diese liefern detaillierte Informationen zur Hochwassergefährdung und der betroffenen Nutzung. Im bayerischen Maingebiet wurden die Karten als Bestandteil des Hochwasserrisikomanagement-Plans Main bereits 2010 fertig gestellt.

http://www.lfu.bayern.de/wasser/hw_risikomanagement_umsetzung/hwgk_und_hwrk/index.htm

 

 

 

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Gewässerentwicklung - Wasserhaushaltsgesetz

 

Das Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit dem Bayer. Wassergesetz verpflichtet die am Gewässer Handelnden zu einer ökologisch orientierten Pflege, zur nachhaltigen Entwicklung sowie zum nachhaltigen Hochwasserschutz (z.B. Wasserrückhalt in der Fläche, natürliche Überschwemmung von Auen, Zurücklegen von Deichen). Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verstärkt diese Anforderung in ihren Zielsetzungen den "guten Zustand" bzw. das "gute ökologische Potential" zu erreichen.

http://www.lfu.bayern.de/wasser/gewaesserentwicklung/index.htm

 

 

 

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Schutz, Pflege und Entwicklung Gewässer 3. Ordnung (inklusive Hochwasserschutz)

 

Bayern ist ein Wasserland. Hier fließen rund 100.000 Kilometer Gewässer von kleinen Quellbächen bis zu den großen Flüssen Donau und Main. Etwa 92.000 Kilometer davon sind kleine Gewässer, auch als Gewässer 3. Ordnung bezeichnet. Deren Unterhaltung nach Artikel 22 (Unterhaltungslast), die auch die Pflege und Entwicklung umfasst, und deren Ausbau nach Artikel 39 (Ausbaupflicht) Bayerisches Wassergesetz (BayWG) sind in der Regel Pflichtaufgabe der Gemeinden und Städte, sowie von Wasser- und Bodenverbänden, die diese im Rahmen der wasserrechtlichen Vorgaben wahrnehmen.

http://www.lfu.bayern.de/umweltkommunal/gewaesserentwicklung/index.htm

 

 

 

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Wasser – so vielfältig, wie das Leben

 

Flüsse und Seen sind Lebensraum, Nahrungs- und Energiequelle und dienen als Verkehrsweg. Aus Grundwasser wird unser lebensnotwendiges Trinkwasser gewonnen. All diese Nutzungen stellen Gefahren für das Wasser dar. Bei Hochwasser können Gewässer aber auch zur Gefahr für den Menschen werden. Im LfU laufen die Fäden für die Beobachtung der Gewässerqualität, der Wasserstände sowie für den Gewässerschutz zusammen.

http://www.lfu.bayern.de/wasser/index.htm#hochwasser

 

 

 

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Umweltschutz im Alltag – Klima und Energie

 

Die Klimaforscher sind sich einig: Der Mensch verändert das Klima. Das ist in ärmeren Ländern bereits spürbar, aber auch bei uns wird sich viel verändern – Wasserversorgung, Nahrungsmittelproduktion, Infrastruktur und Wirtschaft sind ausgelegt für das Klima des letzten Jahrhunderts. Klimaschutz ist daher Gebot der Zeit.

http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/klima_energie/index.htm

 

 

 

Bayerischer Gemeindetag

Hochwasserschutz für Kommunen (2002)

 

Unter dem Eindruck des Augusthochwassers 2002 hat der Bayerische Gemeindetag im September 2002 einen Arbeitskreis Hochwasserschutz eingerichtet. Nicht zuletzt wegen der Dimension der Überflutungen und der Schäden auch verbandspolitisch sollte Handlungsbedarf signalisiert werden. Der Arbeitskreis steckte sich die Ziele, Schwachstellen beim Hochwassermanagement zu analysieren, kommunalspezifische Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und einen Praxisratgeber als Arbeitshilfe für die Kommunen zu entwickeln. Der Schwerpunkt sollte dabei bei den Gewässern 3. Ordnung (Gewässer III) liegen. Die kreisangehörigen Gemeinden sind in Bayern für die Unterhaltung und den Ausbau von mehr als 60.000 Kilometern Fließgewässer zuständig.

http://www.bay-gemeindetag.de/Dox.aspx?docid=9f5030e4-ba20-4dbe-9c1d-f2dce30f58f7

 

 

 

Umweltbundesamt

Was Sie über vorbeugenden Hochwasserschutz wissen sollten

 

Mit der Broschüre „Was Sie über vorbeugenden Hochwasserschutz wissen sollten“ möchte das Umweltbundesamt grundlegendes Wissen zur Entstehung von Hochwasser vermitteln, über die Möglichkeiten des vorbeugenden Hochwasserschutzes - auch für jeden Einzelnen - informieren und die neuen Regelungen des Hochwasserschutzgesetzes erklären. Zudem stellt die Broschüre die Herausforderungen der Zukunft dar - zum Beispiel die Wirkungen des Klimawandels auf die Wahrscheinlichkeit von Hochwasserereignissen. Denn: Trotz neuer gesetzlicher Festlegungen sowie der bisherigen Hochwasserschutzmaßnahmen der Länder und Kommunen, bleiben Risiken. Jeder Einzelne ist deshalb gefordert, das Notwendige für seinen und den Schutz seines Eigentums beizutragen.

http://www.ufz.de/export/data/1/26724_Hochwasserschutz.pdf

Aktuell

Bürgertreffen

am Do., 23. Nov. 2017

um 19.30 Uhr

Gasth. Kuttenlochner

Termine

Neue Liste Buch

für 2017

Termine

Besucherzaehler